Mabrouka Kridene

Dolmetscherin

Ein Porträt von „Schwarz auf Weiß“ in Kooperation mit dem Vorarlberger Fraueninformationszentrum „femail“

Die gebürtige Tunesierin lebt seit 15 Jahren in Vorarlberg und hat hier ihre Leidenschaft und Begabung für Sprachen zum Beruf gemacht: die ehemalige Flugbegleiterin und studierte Lehrerin für Englisch und Italienisch arbeitet heute als Dolmetscherin. Mabrouka Kridene spricht mittlerweile sechs Sprachen und profitiert derzeit vor allem von ihrer Muttersprache: das Arabische ermöglicht es ihr nämlich, auch den syrischen Dialekt zu verstehen. Und dadurch kann Mabrouka Kridene jenen Menschen, die in den vergangenen Jahren mit den Flüchtlingsströmen nach Vorarlberg gekommen sind, auf sprachlicher Ebene eine Türe in diese für sie unbekannte Welt öffnen.

„Ich liebe es, mich um andere zu kümmern, Menschen aufzubauen. Und ich organisiere gut, – allerdings hauptsächlich für andere, weniger für mich“, lacht die Anfang 40-Jährige im „Schwarz auf Weiß“-Interview. „Ich selbst nehme mich da immer zu sehr zurück. Das würde ich gerne noch ein bisschen besser lernen. Ich möchte eine Balance finden und ein bisschen mehr stressfreie Zeit für mich.“ Ganz und gar nicht gestresst, sondern fröhlich und interessiert wirkt Mabrouka Kridene, als wir sie in einem Café in Dornbirn treffen, in jener Stadt, in der die Tunesierin über Umwege ihre zweite Heimat gefunden hat.

verfasst im Mai 2019

von Schwarz auf Weiß in Kooperation mit femail:

Dieses Porträt ist in Kooperation mit dem Vorarlberger Fraueninformationszentrum „femail“ entstanden.  „femail“ mit Sitz in Feldkirch ist eine Servicestelle von und für Frauen. Ausgebildete Spezialistinnen bieten Informationen in Einzelberatungen und Workshops zu den Themen Arbeit, Bildung, Familie, Gesundheit, Absicherung und Integration.

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