Manuela Mylonas

Werbefachfrau, Filmemacherin, Obfrau des Kurzfilmfestivals „Alpinale“

Die große Leidenschaft der Feldkircherin ist das bewegte Bild – und das ist auch der rote Faden in ihrem eigenen, ganz persönlichen Film des Lebens: nicht nur ihre Berufe, sondern auch ihr ehrenamtliches Engagement basieren nämlich auf ihrer Liebe zum Film. Die zweifache Mama ist als Film- und Werbefachfrau selbständig, arbeitet im Kommunikationsbereich der Firma „OMICRON“ und investiert daneben unzählige Arbeitsstunden ehrenamtlich in das Kurzfilmfestival „Alpinale“. Heuer feiert Manuela Mylonas bereits ihr zehnjähriges Jubiläum als Obfrau des Festivals, das jeweils Anfang August in Nenzing über die Bühne geht. Damit beweist die Cineastin eine außergewöhnliche Portion an Idealismus, Engagement und Durchhaltevermögen:

„Ich lasse mich tatsächlich selten entmutigen und gebe nicht so schnell auf“, nickt Manuela Mylonas, als sie uns beim „Schwarz-auf-Weiß“-Interview gegenüber sitzt. Die Festivalvorbereitungen sind zwar in der „heißen Phase“, aber die Feldkircherin lässt sich davon längst nicht mehr stressen: „Manchmal wäre es wahrscheinlich schon einfacher, sich früher zufrieden zu geben. Aber da steht mir dann mein Hang zum Perfektionismus im Weg. Sobald ich sehe, dass etwas funktionieren kann, bin ich hochmotiviert dabei. Dann macht es mir so richtig Spaß, mir selbst zu beweisen, dass sich eine Idee auch tatsächlich umsetzen lässt.“

Titelfoto: ©“Alpinale“ – Anna Salcher

Familie Mylonas in der Hauptrolle

Die Ende-30-Jährige ist als ältestes von drei Kindern in Feldkirch aufgewachsen. Ihr Nachname (den sie auch nach ihrer Heirat behalten hat, weil er in Vorarlberg einfach „außergewöhnlich“ ist) erklärt sich aus ihrer griechischen Abstammung väterlicherseits. „Wir sind in einem richtig großen Familienverband aus vielen Cousinen und Cousins, Tanten und Onkeln aufgewachsen“, schwärmt sie. Seit sie denken kann, hat sich ihr Vater, ein gelernter Krankenpfleger, für das Thema „Film“ interessiert: „Von seiner Seite stammt nicht nur mein Nachname, sondern auch die Liebe zum bewegten Bild. Mein Papa hat sich in seiner Jugend von seinem ersten Geld eine eigene Kamera gekauft. Und als wir Kinder noch ganz klein waren, hat er Filme im damaligen Format Super 8 gedreht – mit uns in den Hauptrollen natürlich. Wir haben auch selbst eine Kamera bekommen, mit der wir uns ausprobiert haben“, erinnert sie sich. Später hat ihr Vater kurze Spielfilme produziert, bei denen die ganze Familie mithelfen durfte. „Er hat eigene Drehbücher geschrieben und viele Ideen filmisch umgesetzt. Und immer, wenn wir uns irgendwo gemeinsam einen Film angeschaut haben, konnten wir nicht anders und haben ihn analysiert. Kameraführung, Licht, Kostüm… Meine Mama musste uns dann immer wieder einmal darauf hinweisen, dass wir einen Film auch einfach nur genießen könnten“, lacht sie. Vater Mylonas hat das Filmemachen übrigens später zu seinem Hauptberuf gemacht und nach 25 Jahren Dienst als Krankenpfleger noch zehn Jahre lang als angestellter sowie selbständiger Kameramann gearbeitet.

Faszination Geschichtenerzählen

Manuela Mylonas hat durch die spielerische Zusammenarbeit mit ihrem Papa viel über den Film gelernt. Von den drei Kindern war sie schlussendlich diejenige, die davon am meisten fasziniert war. Besonders angetan hat ihr das Geschichtenerzählen, etwas erfinden zu können, sich etwas auszudenken, eine eigene Welt zu erschaffen und alles dann in bewegten Bildern zum Leben zu erwecken: „Ich habe auch immer gerne und viel gelesen, habe im Gehen gelesen, im Stehen, habe mit einem Buch in der Hand den Geschirrspüler ausgeräumt“, lacht sie. „Der Film ist für mich noch einmal eine Stufe höher: Es ist das Medium, in dem im Idealfall viele Ebenen perfekt zusammenspielen. Literatur, Musik, Ausstattung, Kostüme, Schauspiel, Licht und Ton und vieles mehr. Im Film vereinen sich so viele Künste. Wer sich schon einmal einen Film mehrfach angesehen hat, der kann auf so viele Einzelheiten achten: was machen beispielsweise die Nebendarsteller während der Hauptdarsteller auftritt? Wie ist die Ausstattung angelegt? Wo befindet sich die Kamera? Wie ist das Licht gesetzt? Wie wirkt das alles zusammen? Und und und – jede Ebene trägt zum Erzählen bei!“

Manuela Mylonas‘ Leidenschaft ging so weit, dass sie sich vorgenommen hat, nach ihrem Schulabschluss „Regie“ zu studieren. „Verunsichert haben mich da allerdings die Warnungen von allen Seiten, die mir brotlose und kostenintensive Zukunftsaussichten prophezeit haben…“. Diese Unkenrufe waren schlussendlich dann aber ohnehin umsonst, denn genau in jenem Jahr, als es dann so weit war und Manuela Mylonas eine Ausbildungsentscheidung treffen musste, ist an der damals noch ganz jungen Fachhochschule Vorarlberg zum ersten Mal das Fach „Intermedia“ angeboten worden. „Das war geradezu ideal für mich, weil der Bereich Film mit dabei war, aber nicht ausschließlich Gegenstand des Studiums war. Ich konnte meine Projekte also immer mit Schwerpunkt Film auswählen, gleichzeitig aber auch mein Wissen in den branchenverwandten Bereichen wie etwa Grafik und Werbung vertiefen.“

Filmstudium Down Under

Für Manuela Mylonas war damit besiegelt, was eh schon lange klar war: das bewegte Bild, der Film würde zu ihrem beruflichen Lebensmittelpunkt gehören. Während ihres Studiums hat sie durch zahlreiche Projektarbeiten bereits wichtige Kontakte geknüpft. Aber auch nach ihrem Abschluss wollte die filmbegeisterte Absolventin weiter dazulernen und hat sich für ein zusätzliches Studienjahr an einer Universität in Brisbane, Australien, eingeschrieben. Gemeinsam mit ihrem damaligen Freund und heutigen Mann hat sie ein Jahr lang dort gelebt und einen Lehrgang für Film und TV abgeschlossen.

 Manuela Mylonas beim Surfkurs in Australien; Foto: ©Manuela Mylonas


Manuela Mylonas beim Surfkurs in Australien; Foto: ©Manuela Mylonas

Das Studentenleben in Australien hat sie als „sehr familiär und persönlich“ in Erinnerung: „Obwohl die Uni in Brisbane sehr groß ist, waren alle auffallend hilfsbereit. Die australische Mentalität tut einfach gut, 300 Tage Sonne im Jahr machen sich da schon bemerkbar. Die Menschen, mit denen wir zu tun hatten, waren einfach gut gelaunt und sehr freundlich. Es ist uns erst so richtig bewusst geworden, als wir nach diesem Jahr am heimatlichen Flughafen ausgestiegen sind: da schienen die Menschen plötzlich so mürrisch, über alles ist gejammert worden. Sowas ist mir in dem ganzen Jahr in Australien einfach nie begegnet!“, erinnert sich Manuela Mylonas.

Fachlich hat ihr der Australien-Aufenthalt noch einmal eine schöne Vertiefung in die Materie gebracht, fasst sie zusammen: „Der Stoff dort war komplett fokussiert auf meinen Lieblingsbereich. Was ich zudem von meinem Universitätsjahr in Australien mitgenommen habe, ist ein bewusster Umgang mit hohen Sicherheitsstandards. Egal, ob wir ein Set oder eine Filmvorführung organisieren sollten, wir haben beispielsweise gelernt, worauf man bei der Strom- und Spannungsversorgung achten muss und wie Darsteller, Gäste und Organisatoren generell sicher durchs Programm kommen. Das fängt beim Sonnenschutz an und hört bei den rechtlichen Bestimmungen für Inhalte und Drehbücher auf.“

Manuela Mylonas und ihr Freund haben sich natürlich überlegt, länger in diesem so sonnigen Land zu bleiben. Allerdings haben die beiden die Bedingungen für eine Aufenthalts- und Arbeitsbewilligung weniger strahlend erlebt: „Es war mühsam. Österreich hat da leider kein entsprechendes Abkommen mit Australien. Mein Mann musste beispielsweise laufend bürokratische Hürden überwinden, um dort arbeiten zu können. Und das war dann auch mit ein wichtiger Beweggrund, der uns nach einem Jahr wieder zurück kehren ließ.“

MYLONAS – Werbung+Film

Weil Manuela Mylonas bereits während ihres Studiums immer wieder gearbeitet hat und recht gut vernetzt war, wollte sie sich bei ihrer Rückkehr aus Australien eigentlich in einem bestehenden Betrieb ein berufliches Zuhause suchen. „Der Start in mein Berufsleben war dann aber doch gleich die Selbständigkeit: Im Jahr 2005 habe ich mein eigenes Werbe- und Filmbüro gegründet. Für „MYLONAS – Werbung+Film“ hatte ich für den Anfang ja finanziell keine großen Investitionen zu tätigen. Ich hatte damals auch noch keine Kinder zu versorgen, keine Kredite abzuzahlen, habe zunächst sogar noch zuhause gewohnt. Für meine Arbeit in der Werbebranche brauchte ich zunächst einmal nur einen guten Computer…“.

Manuela Mylonas hat also begonnen, selbst Werbefilme zu konzipieren, umzusetzen und teilweise selbst zu drehen: „Ich war auf diesem Gebiet lange die einzige selbständige Frau in Vorarlberg. Später habe ich in einem eigenen Büro in Nenzing gearbeitet – die räumliche Trennung von Beruf und Privatleben war eine gute Entscheidung“, hält sie fest: „Natürlich war ich dann oft halt sehr lange im Büro, aber danach auch irgendwann mal wieder zu Hause. Gerade als Selbständige ist eine Abgrenzung zur Arbeit wichtig. Ich hatte glücklicherweise von Beginn an genug zu tun, konnte zwar auf die Frage nach meinem beruflichen „Fünf-Jahres-Plan“ lange keine Antwort geben, aber ich konnte immer darauf vertrauen, dass ich genügend Projekte umzusetzen hatte.“

Zu einem riesigen und mittlerweile zehn Jahre andauernden Projekt hat sich ihr Engagement für das Kurzfilmfestival „Alpinale“ entwickelt. Das Festival in seiner ursprünglichen Form besteht seit mittlerweile über 30 Jahren und geht seit dem Jahr 2003 in der Vorarlberger Gemeinde Nenzing über die Bühne. Manuela Mylonas hatte die „Alpinale“ schon während ihrer Teenager-Zeit als Gast besucht und kam durch Zufall als aktives Mitglied zum Verein: „Ich kam gerade aus Australien zurück und der damalige Vorstand hat mich gefragt, ob ich in der Jury dabei sein will. Natürlich wollte ich!“ Und schon damals hatte sie die eine oder andere Idee, wie man das Festival in seinen Strukturen noch ein Stückchen verbessern und professioneller machen könnte. Recht schnell war sie im Vorstand des Vereins dabei, eins führte zum anderen und ein Jahr später saß sie im Obfrau-Sessel. „ -Mit nichts als drei dünnen Ringmappen auf dem Schoß und vielen Ideen im Kopf“, fügt sie hinzu. „Das war vor genau zehn Jahren. Und ich mache es immer noch“, lacht sie.

Manuela Mylonas bei der „Alpinale“-Eröffnung; Foto: ©Alpinale - Marvin Hopfner

Manuela Mylonas bei der „Alpinale“-Eröffnung; Foto: ©Alpinale – Marvin Hopfner

Und in dieser Zeit hat sich das Kurzfilmfestival „Alpinale“ auch ein ordentliches Stück vorwärts bewegt – wesentlich angetrieben durch Manuela Mylonas‘ Idealismus: „Die Arbeit als Obfrau ist ehrenamtlich, ich verdiene also dabei nichts. Nichts im materiellen Sinn… Aber finanzielle Vorteile üben auf mich auch überhaupt keinen Reiz aus. Am liebsten ist es mir, wenn ich gezielt an kleinen Schrauben drehen kann und dabei merke, dass sich etwas in die richtige Richtung entwickelt. Das motiviert mich. Meine Mitarbeit bei der Alpinale wäre also mit klassischen Karriereansprüchen niemals vereinbar gewesen, denn sie war von Anfang sehr zeitintensiv.“ So intensiv übrigens, dass viele noch heute davon ausgehen, dass ihre Arbeit als „Alpinale“-Obfrau ihr Hauptberuf wäre…

International anerkannt

Und irgendwie ist diese Annahme auch gar nicht so falsch, denn Manuela Mylonas hat von Beginn an versucht, dieses „Projekt“ so gut zu machen wie ihren Job: „Ich habe immer gewusst, dass ich als Obfrau meinen Namen als Selbständige – und damit natürlich auch meine Reputation – ins Spiel bringe. Und dieser Anspruch an mich selbst war natürlich nicht immer einfach“, gibt sie offen zu. „Zeitweise war es mir dann auch fast schon zu viel an Energie, die ich da hineingesteckt habe. Aber ich habe durch diese Arbeit gelernt, dass man es eben nicht jedem recht machen kann. Es gibt natürlich auch heute noch das eine oder andere, das noch nicht so funktioniert, wie wir uns das vorstellen. Aber die Alpinale hat sich weiter entwickelt, und die Basis ist stabil und fest. Wir konzentrieren uns bewusst auf unseren Kern. Und das ist der Kurzfilm“.

Manuela Mylonas im Filmgespräch mit „Alpinale“-Moderatorin Ina Obernosterer; Foto: ©Alpinale - Anna Salcher

Manuela Mylonas im Filmgespräch mit „Alpinale“-Moderatorin Ina Obernosterer; Foto: ©Alpinale – Anna Salcher

Längst ist das Kurzfilmfestival aus seinem Dornröschenschlaf erwacht. Manuela Mylonas hat mit ihrem Team das Konzept gründlich überarbeitet und Jahr für Jahr an der Weiterentwicklung gefeilt. „Unser Kurzfilmfestival hat sich in der Szene etabliert. Auch international. Ich gehe selbst auf Festivals und merke, dass die Alpinale immer mehr zumindest ein Begriff ist. In Vorarlberg hat es allerdings ein bisschen länger gedauert, bis es tatsächlich etwas gegolten hat“, bedauert sie. „Kritiker konnten sich zu Beginn über die kleinsten Kleinigkeiten – etwa über die Notbeleuchtung im Ausweichsaal – auslassen. Mit den Jahren hat sich das dann aber gelegt. Wir haben uns bemüht, all die kleinen und größeren Wehwehchen auszumerzen und das optimiert, was wir auch tatsächlich beeinflussen können.“

Kommissionen, Beiräte und Machtgefüge

Manuela Mylonas‘ Ziel war es von Beginn an, zumindest den Namen „Alpinale“ bekannt zu machen und mit etwas Positivem zu verbinden. Der Erfolg lässt sich in ihren Augen deshalb auch nicht nur an Besucherzahlen festmachen. „Ich bin glücklich, dass internationale Filmemacher und interessierte Besucher unser Festival inzwischen sehr schätzen. Vergleiche mit großen Veranstaltern wie etwa dem Locarno Festival machen da einfach keinen Sinn. Schon allein die Fördersummen und Budgets sind nie und nimmer gegenüber zu stellen. Ich war lange in der Kunstkommission sowie im Kulturbeirat des Landes Vorarlberg und habe solche Vergleiche auch dort nie für sinnvoll erachtet.“ Manuela Mylonas hat vor drei Jahren diese politischen Ämter allesamt zurück gelegt, „weil ich das Gefühl hatte, dass zu wenig wertgeschätzt wird, was die Menschen hier im Land auf die Beine stellen. Meiner Meinung nach wären in diesem Bereich viel mehr Projekte förderungswürdig! Der Kampf um Unterstützung ist aber sehr Energie raubend. Vor allem weil es im politischen Bereich leider nicht immer um die Sache an sich geht, sondern viel zu oft um Geld und Machtgefüge, die nur schwer zu durchbrechen sind“…

Zehn Jahre Filmgeschichte hautnah

Nach zehn Jahren ehrenamtlicher Mitarbeit als Obfrau eines wachsenden Filmfestivals hat Manuela Mylonas also ein wichtiges Stück Filmgeschichte von der ersten Reihe aus miterlebt: „Die größten Entwicklungen haben sich im Hintergrund, also in der Technik und im Equipment abgespielt“, erklärt sie. „Und damit hat sich natürlich auch die Art verändert, wie Geschichten erzählt werden – vieles ist durch neue technische Möglichkeiten einfacher oder erst realisierbar geworden. Das, was aber immer noch geblieben ist, ist: Die Qualität des Films steht und fällt mit der Qualität der Geschichte. Ein guter Film muss einfach eine gute Geschichte erzählen. Das war einfach schon immer so und daran hat sich nichts geändert. Das ist auch eines der Kernkriterien, nach denen wir auswählen, ob es ein eingereichter Kurzfilm bei uns ins Programm schafft: Die Geschichte muss uns einfach auf irgendeine Art berühren und mitnehmen.“

Mit der Geburt ihrer beiden Töchter – sie sind inzwischen zwei und fünf Jahre alt – hat sich natürlich einiges im Leben von Manuela Mylonas verändert. Ihre berufliche Selbständigkeit hat sie sich zwar „auf ganz kleiner Flamme“ bewahrt, ihr Büro in Nenzing hat sie aber vor kurzem aufgelassen. Seit Anfang des Jahres ist sie im Kommunikationsbereich der Firma „OMICRON electronics GmbH“ mit Hauptsitz in Klaus angestellt. „Meine erste Anstellung in meinem bisherigen Leben überhaupt“, lacht sie. Aber sie kennt ihr neues Arbeitsfeld bereits aus Studentenzeiten recht gut, immerhin hat sie damals einige Projekte für die Firma umgesetzt. „OMICRON war während meiner Selbständigkeit auch immer ein sehr guter Kunde. Somit hat mich die Firma eigentlich die ganzen Jahre über begleitet. Ich bin auch jetzt noch in der glücklichen Lage, dass ich in meinem neuen Job ebenfalls relativ flexibel arbeiten kann. Sonst könnte ich ja meinen Arbeitsaufwand für die Alpinale gar nicht bewältigen.“

Das Festival-Team hat sich allerdings in den vergangenen Jahren organisatorisch sehr gut eingespielt. Es ist zusammengewachsen. „Der Erfolg der Alpinale ist ja nicht von mir allein abhängig, das ist und war immer eine Teamleistung, zu der alle gemeinsam viel beigetragen haben. Und wir wissen mittlerweile alle recht gut, wo wir wann wie viel Zeit einplanen müssen. Ich muss längst nicht mehr so viel alleine machen wie in den Anfangszeiten!“

Und wenn nicht irgendwas dazwischen kommt, dann wird sich Manuela Mylonas auch in der kommenden Zeit weiterhin als Obfrau für den Kurzfilm einsetzen, bestätigt sie. Und ganz, ganz weit im Hinterkopf schlummert da noch ihr Kindheitstraum, einmal einen eigenen Film auf der Leinwand der „Alpinale“ präsentieren zu können.

Verfasst im Juli 2018

2 Kommentare
    • schwarz-auf-weiss
      schwarz-auf-weiss sagte:

      Vielen Dank fürs Feedback, das freut uns sehr.
      Und ja – auch wir ziehen den Hut vor so viel kulturellem Engagement!

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